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Vulkantour

Neapel

 

Neapel – Besuch im Wohnzimmer der Camorra und beim »schlafenden Riesen«   V

  11:30 Uhr – wir machen uns auf den Weg nach Pompeji und zum Vesuv. Schließlich steht heute noch unsere erste Vulkanbesteigung auf dem Programm. Mit der Regionalbahn Circumvesuviana, die Neapel mit Sorrent verbindet, erreichen wir nach einer knappen Stunde Fahrtzeit den Bahnhof von Pompeji Scavi. Kaum eine Stadt beflügelt die Phantasie mehr, als die einst blühende Römerstadt, die im Jahre 79 n. Chr. unter den Lavamassen des wenige Kilometer entfernten Vesuv verschüttet wurde. Zur Mittagszeit des 24. August 79 explodierte der Vulkan und warf in kurzer Zeit riesige Mengen an Bimsstein und Asche aus. Asche, Lava und Gase wurden in den Himmel geschleudert und fielen auf Pompeji hinab, das unter einer bis zu 25 Meter tiefen Schicht aus Asche und Bimsstein begraben wurde.



 
Zahllose der ahnungslosen Stadtbewohner fanden den Tod in ihren Häusern, in denen sie Schutz vor den herabprasselnden Gesteinsbrocken suchten, andere starben auf den Straßen, in dem verzweifelten Bemühen, die Stadt zu verlassen, und wurden von Asche und Lava begraben. Eingebacken in der erkalteten Lava blieb der Todeskampf der Pompejianer so für die Nachwelt bis ins letzte Detail erhalten und zeugt von einer der größten Naturkatastrophen Italiens ...
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