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Vulkantour

Neapel

 

Neapel – Besuch im Wohnzimmer der Camorra und beim »schlafenden Riesen«   III

  Nach anderthalb Stunden Flugzeit beginnt bereits der Anflug auf den Flughafen von Neapel, der bis 1950 der US-Armee als Militärflugplatz diente. In einem sportlichen Bogen zieht unser Pilot die Maschine über den Golf von Neapel und das graue Häusermeer der süditalienischen Millionenmetropole. Erstmals bekommen wir auch den Vesuv zu Gesicht, der sich allmächtig am Rande der Stadt erhebt und fast 1.300 Meter hoch in den Himmel ragt. Gepäck gegriffen und ab Richtung Stadtmitte. Für die knapp 10 Kilometer vom Flughafen in die City mit dem »Alibus« müssen wir 3,– € berappen. Fahrtzeit eine knappe halbe Stunde. Um 10:30 Uhr werden wir mitten in der Stadt auf der Piazza Garibaldi ausgekippt, direkt vor dem Zentralbahnhof. Und um uns herum tobt der Mob – der Verkehrsmob. Menschen über Menschen, Busse, Autos, Motorini, auf dem Platz eine riesige Baustelle.



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  Was für ein Verkehr! Was für ein Lärm! Autos, wohin man sieht, die in Viererreihe hupend über den Platz rasen. Dazwischen Motorroller, die in halsbrecherischer Manier über rote Ampeln jagen. Zwei Polizisten stehen am Straßenrand und schauen gelangweilt zu. Nun ist erst einmal Gepäckaufnehmen und Marschieren angesagt. Vorher müssen wir allerdings noch lebend über diese Kreuzung kommen …