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Irland
 

Unsere erste Begegnung
mit Buster und der lange Weg
nach Rathdrum   IV

  Apropos »lebendes Objekt« – wo bleibt eigentlich unser Pferd? »Für Euch habe ich Buster ausgesucht«, erläutert uns Mary. »Buster ist mit Abstand das größte und kräftigste Pferd unserer Farm und eigentlich setze ich ihn nicht so gerne für Planwagenfahrten ein. Die meisten Leute fürchten sich vor ihm angesichts seiner Größe, aber eigentlich ist er lammfromm und ein wirklich gutmütiges Pferd«, versucht Mary unsere aufkommende Skepsis zu bremsen. Aber jeglicher Einwand, ob wir nicht lieber erst einmal mit einem ganz kleinen Pferd anfangen sollen, ist zwecklos, denn Buster wird bereits von John auf den Hof geführt. Und »Riesenpferd« wäre wahrlich noch untertrieben. Buster ist ein echtes muskelbepacktes Pferdeungetüm, schwarz-weiß gescheckt und breitschultrig mit einem lustigem Schlaghosenfell an den Füßen …


 
  Frank stellt sich bereits auf die Zehenspitzen, um unserem neuem Freund das Halfter über den breiten Schädel zu ziehen, während Olli und Jan noch andächtig staunend daneben stehen. Während John uns noch einmal demonstriert, wie man an Buster das Kutschgeschirr anlegt, gibt Mary uns noch die letzten Tipps. »Eigentlich lässt sich Buster von nichts aus der Fassung bringen und die 800 Kilo des Planwagens sind für ein Pferd, das dieses Gewicht nahezu selbst auf die Waage bringt, ein Klacks; selbst bei dreiköpfiger Vollbesetzung«, erläutert sie uns. »Nur wenn es um das morgendliche Einfangen auf der Koppel geht, müsst Ihr tricksen. Am besten, Ihr nehmt immer etwas Haferfutter in die Hand und den gelben Eimer dort. In dem bekommt Buster sein Frühstück und normalerweise kommt er dann von selbst angetrabt.« »Aber bevor er seinen Kopf in den Eimer steckt müsst Ihr im das Halfter überziehen, denn sonst könnt Ihr das vergessen«, wirft John lachend ein. »Wenn Buster einmal frisst, dann frisst er und da gibt es dann kein Vertun:«
Rathdrum