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Irland
 

Unsere erste Begegnung
mit Buster und der lange Weg
nach Rathdrum   III

  Plötzlich erregt lautes Hufeklappern unsere Aufmerksamkeit. Ein braunes, kräftiges, breit gebautes Kaltblut wird an einer Leine über den Hof geführt und an einem Eisenring angebunden. »Das ist Waterloo«, erklärt uns John, einer von Marys Mitarbeitern, » ein irischer Tinker. Die werden für uns für den Planwagenjob eingesetzt, weil sie sehr kräftige, aber auch gutmütige Tiere sind, die sich auch von Pferdeanfängern gut händeln lassen, wenn man denn weiß, wie es geht.« Mit diesen Worten greift John nach verschiedensten Riemen, Gurten, Schnallen und Strippen und beginnt mit seiner Einweisung ins Anschirren.
 
  Und schnell wird klar, dass das Prozedere, den Gaul zu Beginn eines Tages vor den Planwagen zu spannen, einen nicht zu unterschätzenden Aufwand mit sich bringt, um Tier und Caravan letztlich fest miteinander zu verbinden. Nicht auszudenken was passiert, wenn man irgendeine der wichtigen Verbindungsleinen vergisst oder nicht richtig befestigt und sich unser Gefährt verselbständigen würde. Also wie war das noch mal mit dem Gurte anlegen? Von vorne nach hinten, von oben nach unten und zu guter Letzt die beiden Eisenstangen der Deichsel einhängen. Puh, wenn wir das bis morgen früh mal bloß behalten. Dann müssen wir den ganzen Kram nämlich am lebenden Objekt ohne Johns Hilfe geregelt kriegen …
Rathdrum