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Ankunft bei Mary in den
Wicklow Mountains   V

  Wir schnappen uns einen Einkaufswagen und entern den Einkaufsladen. Jeder von uns macht sich mit einem Teil der Einkaufsliste auf die Suche nach den Utensilien für die nächste Woche. Frank hat sich gerade mit dem Lageplan der Regalreihen vertraut gemacht, als ihn die Verkäuferin anspricht und freundlich fragt, ob sie ihm behilflich sein kann. Er zögert. Was heißt nochmal »Alufolie« auf Englisch. Dummerweise ist gerade kein Wörterbuch zur Hand und so grinst er nur verlegen zurück. Gott sei Dank kommt ihm Olli zur Hilfe. »We are looking for beer«, erkundigt sich der »Capo« nach dem Grundnahrungsmittel für die nächste Woche. Oops – »aluminium foil« hätte es auch getan. Abschätzig scannt die hübsche Verkäuferin Cheffe von oben bis unten ab. »We don´t sell alcohol«, gibt sie sich plötzlich kurz angebunden. »You´ve got to go to the liqur shop next to the gas station to buy alcohol.” Was heißt nochmal «Fettnapf” auf Englisch? Egal – Olli und Jan ficht das nicht an. Während Frank die Situation mit der Verkäuferin zu retten sucht und sich wieder der Einkaufsliste zuwendet, begeben sich die anderen Beiden siegessicher auf die andere Straßenseite in besagten Liquor-Store …
  »Das muss das Paradies sein«, schießt es den Beiden durch den Kopf, als sie den Laden betreten – bis sie einen Blick auf die Preise werfen. Die 24er-Palette Heineken-Dosenbier kostet satte 52,00 Euro. Das sind über 2,00 Euro für die holländische Plürre. Das ist Wucher und geht gar nicht. Olli hält einen Viererpack »Karpackie« in die Höhe. Kostet 4,00 Euro – für das billigste und übelste Dosenbier der ganzen Insel. Egal, das nehmen wir!!! Und zum Runterspülen eine Flasche »Black Bush«. Nochmal 27,50 Euro, aber das muss jetzt sein. Der Ladeninhaber grinst, als er uns den Kassenzettel präsentiert: Rund 100,00 Euro wechseln den Besitzer. Jan und Olli ist das Lachen jedenfalls erst einmal vergangen ...

Mary