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Irland
 

Welcome to Dublin –
Guiness, Fish & Chips und
Live-Musik am Liffey   III

  Die 90 Minuten Flugzeit vergehen rasch. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit taucht unter einer tief hängenden Wolkendecke die irische Küste mit ihren grünen Wiesen auf. »Irland ist grün, sehr grün«, hat Heinrich Böll einmal die grüne Insel beschrieben. Und tatsächlich ist Grün für die Iren mehr als eine Farbe. Grün ist für sie ein Bekenntnis zur Hoffnung, vor allem, wenn auf dem Stadiongrün die irische Nationalmannschaft in ihren grünen Trikots gegen die Engländer aufläuft und der »keltische Tiger«den Briten die Krallen zeigt. Dabei haben sich die Iren von den Engländern längst frei gemacht – politisch genauso wie wirtschaftlich …
  Die irische Hauptstadt begrüßt uns grau verhangen und ziemlich unterkühlt. Als wir um 12.30 Uhr endlich die Maschine verlassen, hallen die warnenden Worte des Kapitäns in unseren Ohren wider: »Rainy, windy, 13 degrees.« Das Wetter könnte wahrlich besser sein. Der Nieselregen, der uns beim Verlassen der Ankunftshalle empfängt, trägt den verharmlosenden Kosenamen »Irish Drizzle« und gehört zu Irland, wie Tulpen zu Holland. In einer meteorologischen Langzeitstudie, veröffentlicht vom irischn Department of Foreign Affairs, wurde für den Raum Dublin als Jahresmittel eine Regenmenge von 758 Millimeter errechnet. Nur gut, dass wir unsere Regenjacken und die lange Unterwäsche eingepackt haben, denn oben in den Wicklow Mountains sieht es wettertechnisch bestimmt nicht besser aus …
Dublin