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Lappland
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  Smœrebrœd, Kœtbullar und Starkœl – Willkommen bei
den Wikingern   V
  17.30 Uhr – wir machen uns auf den Weg zu einer ersten Stippvisite in die Stadt. Viel zu erleben gibt es nicht mehr, denn die Geschäfte in Stockholm schließen pünktlich um 18.00 Uhr ihre Pforten und damit erstirbt – zumindest im März – auch jegliches Leben in der Stadt. Ein eisiger Wind fegt durch die Straßen und lässt uns mit Einbruch der Dunkelheit Zuflucht im »Bull & Bear Inn« suchen, einem der vielen Pubs, die es in Stockholm gibt. Ein Pub, wie er englischer kaum sein könnte und an dessen Theke sich bereits die Stockholmer Businessmen zum Afterwork-Bier aufgereiht haben. Allerdings rufen uns die saftigen Bierpreise schon bald in Erinnerung, dass wir uns nicht im Londoner Westend, sondern in der schwedischen Metropole befinden. 68 schwedische Kronen für ein Pint Lager, das sind rund 6 Euro für ’nen halben Liter Bier – na dann mal »Skol« …
 
  Gegen 20.00 Uhr nach zwei Runden ist unsere Reisekasse um rund 400 Kr. leichter und ein leichtes Hungergefühl macht sich bemerkbar. Also geht es zurück auf die Birger Jarlsgatan. Nur wenige Häuser weiter stoßen wir auf das »Riche«, ein einladend wirkendes Restaurant. Wir haben seit Frankfurt nichts mehr gegessen und studieren nun mit knurrenden Mägen die Karte. Zwei Elchburger für Jan und Frank, eine Fisch-Casserole für Olli statt Smœrebrœd und Kœtbullar – standesgemäß endet unser erster Abend auf schwedischem Boden mit einem letzten »Starköl«, bevor wir uns gegen 23.00 Uhr auf den Rückweg zum Hotel machen und müde in die Betten fallen …