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Lappland
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  Smœrebrœd, Kœtbullar und Starkœl – Willkommen bei
den Wikingern   II
  Aber Olli strahlt! »Freut Ihr Euch schon auf Eure Hunde, Jungs?« geht sein Blick in die Runde und erntet grinsendes Kopfnicken. Dabei hätte ausgerechnet unser »Capo« die Reise an den Polarkreis fast gar nicht antreten können. Vor acht Wochen lag er noch vollgepumpt mit Schmerzmitteln in einem Wiesbadener Krankenhaus. Die niederschmetternde Diagnose: Bandscheibenvorfall mit einem nässenden Riss in der Bandscheibe L5/S1. Da war sein Traum von der 10. Nix-fuer-Weicheier-Reise fast schon ausgeträumt. Aber eine Ochsentour von Arzt zu Arzt, jede Menge Physiotherapie und dazu Kortisonspritzen bis zum Abwinken haben den Rücken nun doch so weit wieder hergestellt, dass Olli es wagen will. Die Ärzte haben grünes Licht gegeben, allerdings unter der Voraussetzung, dass es in Kiruna ein Krankenhaus mit einem Helikopterlandeplatz gibt und man ihn im Ernstfall dorthin ausfliegen kann. Na bitte, ist doch alles Bestens …






  Gate 14 – mit 30minütiger Verspätung beginnt das Bording für unseren für 12.15 Uhr angesetzten Flug SK2636 nach Stockholm. Während Frank und Olli die übrigen Mitreisenden beäugen, schiebt Jan sich noch rasch genüsslich ein von Marta geschmiertes Brötchen und ’ne Cola rein, denn bei Scandinavian Airlines kostet die Verpflegung teures Geld. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist es mit Fullservice an Bord vieler Fluggesellschaften vorbei – und SAS macht da keine Ausnahme …