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Lappland
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  Smœrebrœd, Kœtbullar und Starkœl – Willkommen bei
den Wikingern   I
  Es ist Montag, der 23. März 2009, kurz vor 11.00 Uhr und wir stehen zu Dritt vor dem Lufthansa-Schalter im Terminal 1 des Frankfurter Fughafens. In einer guten Stunde geht sie los, unsere 10. Nix-fuer-Weicheier-Reise. Draußen ist es grau, es nieselt leicht und mit märztypischen 10 Grad ist es nicht richtig kalt, aber auch noch nicht frühlingshaft warm. Vor uns auf einem Trolley stapeln sich unsere Rucksäcke, alle randvoll gepackt mit langer Thermounterwäsche, wärmenden Fleecepullis, Skimützen und –handschuhen. Und natürlich den Leckerlis für unsere Hunde …
  Das Ziel unserer zehnten Nix-fuer-Weicheier-Reise: die gottverlassene Wildnis Lapplands, 200 Kilometer jenseits des Polarkreises. Von Abisko aus wollen wir eine Woche lang bei minus 20 Grad mit Hundeschlitten über den Kungsleden, Schwedens berühmtesten Wanderweg, fahren. Was wird uns jeneits des Polarkreises wohl erwarten? Es ist keine vier Wochen her, da scheiterten vier britische Abenteurer auf ihrer Expedition am Arktischen Kap und gerieten in akute Lebensgefahr. Ausgehungert und mit starken Erfrierungen mussten sie als menschliche Wracks per Helikopter aus ihrer schwierigen Situation befreit werden. So wild wird es wohl nicht werden, aber Tiefschnee, Plumpsklo, ohne Strom und fließendes Wasser – auch für uns wird das sicherlich keine Kaffeefahrt werden, nicht nur der eisigen Temperaturen wegen …