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Transalp
Imst
  Von Imst nach Ischgl –
Ein Wechselbad von Schweiß
und Glücksgefühlen   III
(62 Kilometer / 1.350 Höhenmeter)
  Erst einmal bringt er jetzt Fun, denn hier oben beginnt der erste Trail, der geradewegs hinunter ins Inntal führt. Ehe wir uns recht versehen, tritt Hilti in die Pedalen und ihr wippender blonder Pferdeschwanz ist das Letzte, was wir von ihr sehen, bevor sie um die erste Kurve driftet. Jetzt heißt es, nichts wie hinterher und bloß nicht im Pulk stecken bleiben. Was folgt ist Spaß pur. Weicher Waldboden, steiniger Untergrund, dazwischen immer wieder Wurzeln. Der Trail ist klasse. Links, rechts, rauf, runter. Ohne die Bremse auch nur anzutippen jagt Hilti den Trail hinab, so dass wir unsere liebe Mühe haben, an ihrem Hinterrad dran zu bleiben. Die richtige Mischung aus Adrenalin und Fun am frühen Morgen. Und wer gestern Abend noch dachte, dieses »blonde Gift« sei eventuell keine echte Bikerin, der sieht sich spätestens jetzt getäuscht.

 
  Gute fünf Kilometer bergab geht die wilde Hatz, dann haben wir das Inntal erreicht, wo uns Hilti mit einem strahlenden Lachen empfängt. »Gut, gell?!« fragt sie uns – rein rhetorisch versteht sich. Aber von nun ab geht es erst einmal etwas gemächlicher weiter. Entlang des rauschenden Inns geht es auf dem gut beschilderten, sanft ansteigenden Via Claudia Augusta Radweg in nördlicher Richtung nach Landeck. 15 Kilometer Fahrradweg mit Blick auf die hohen Berge, die das Inntal auf beiden Seiten säumen, bevor es wieder ernst wird.