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Pillau
Käptänsdinner auf der 'Translubeca' – mit Krimsekt und Plutonium über die Ostsee   V
  Aber wo bleibt eigentlich unser Schiff? Um ½ 8 Uhr schiebt sich der mächtige weiße Bug eines Kreuzfahrtschiffs in der Hafenbecken von Baltisk. Das wird doch nicht etwa…? Es ist die ‚Maxim Gorki’, die aus St. Petersburg kommend Kaliningrad anläuft und im Zeitlupentempo am Hauptkai anlegt. Zeitgleich mit dem riesigen Schiff taucht eine Armada an Reisebussen auf, passiert unkontrolliert den Schlagbaum zum Hafen und schon verlassen die ersten Touristen das schicke Kreuzfahrtschiff. Während die Busse das Hafengelände schon wieder zu der gebuchten Stadtrundfahrt Richtung Kaliningrad verlassen, verabschieden wir uns von Boris und dann heißt es für uns erst einmal weiter Abwarten…
 
  8.00 Uhr – ein roter Schiffsbug, der unverkennbar zu einem Containerschiff gehört, kommt um die Ecke gefahren. Zwischen den beiden schwarz qualmenden Schornsteinen weht die deutsche Fahne der Lübecker Finnlines-Reederei. Die ‚Translubeca’ ist endlich da und legt mit zwei Stunden Verspätung am Kopfkai des Hafenbeckens an. Während die für Kaliningrad bestimmten Container aus dem dunklen Schiffsbauch entladen werden, machen wir uns in Begleitung einer russischen Beamtin der Hafenverwaltung auf den Weg zum Schiff…