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Masuren
Iznota
Mönche, Mücken, Muskelkater – von Krutyn nach Iznota   IV
  Ein kleines Schild kennzeichnet die Zufahrt zu dem malerischen Dus-See, an dessen Ufer sich ein altes Philipponenkloster befinden soll. Wir arbeiten uns mit unseren Paddelbooten durch die dicht stehenden Binsen des sumpfigen Gebietes, bis sich nach ca. einem Kilometer der See öffnet. Wir überqueren den See, bis wir auf der linken Uferseite die ersten Klostergebäude ausmachen. Die Boote werden auf das Ufer gezogen und dann machen wir erst einmal »in Kultur«.

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Das Kloster gehört zu dem Dorf Wojnowo, das wir ja gestern bereits mit unseren Rädern besichtigt haben und das auf die russischen Glaubensflüchtlinge zurückgeht, die sich hier Anfang des 19 Jahrhunderts angesiedelt haben. Die Geschichte des Klosters reicht in das Jahr 1836 zurück, als hier am Ufer des Dus-Sees am Rande von Wojnowo zunächst eine Einöde gegründet wurde, die dann im Jahre 1847 zum Kloster umgewandelt worden ist. Das Kloster wird heute noch von einer Handvoll Nonnen geleitet, die über die großartige Ikonensammlung wachen und den hinter dem Kirchengebäude gelegenen kleinen Friedhof pflegen…