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Masuren
Heide
So zärtlich ist Masuren –
auf zwei Rädern durch die Johannisburger Heide   VII
  Wir benötigen etwa 20 Minuten, bis wir an einen Abzweig gelangen, der aus dem Wald hinunter zum Beldahnsee und zu dem in Piaski gelegenen Hotel führt. Ein Bootsanleger mit einem kleinen Sandstrand lädt hier zum Verweilen ein. Handtücher raus, in die Badehosen und ab ins Wasser. Obwohl es mittlerweile schon kurz nach Vier ist und die Sonne bereits nicht mehr richtig wärmt, lassen es sich unsere beiden Wasserratten Henri und Olli nicht nehmen, ihr obligatorisches Wettschwimmen zu veranstalten – mit dem altbekannten Ergebnis. Nachdem die Badehosen wieder getrocknet, das letzte Bier geleert ist, geht es weiter.

  Die letzten Kilometer bis nach Ruciane-Nida sind rasch zurückgelegt. Der zwischen dem Guzianka-See und dem Niedersee gelegene Urlaubsort gilt als eines der Touristenzentren der Masuren und ist vor allem bei Wassersportlern äußerst beliebt. Am im Ortsteil Ruciane gelegenen Yachthafen stoßen wir auf das eigentliche Ferienzentrum des Ortes, wo sich eine Vielzahl von Restaurants und Souvenirbuden befinden und die einen eigentümlichen Kontrast zu der ansonsten herrschenden Stille der Masuren bilden. Nach einem Eisstop am Hafen radeln wir weiter in das 2 Kilometer südwestlich gelegene Nida, wo uns realsozialistische Plattenbau-Tristesse erwartet – nichts wie weiter…