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Masuren
Krutyn
Der lange Weg nach Krutyn -
barocke Gärten, altbackene Typen und ein altersschwaches Taxi   VI
  Im Konvoi zahlreicher Urlaubsreisender, die mit ihren voll gepackten Autos der polnischen Ostseeküste entgegen streben, geht es vorbei an Ciechanow und Mlawa bis nach Nidzica. Nach einer kurzen Pinkelpause biegen wir hier auf die Landstraße Richtung Szczytno, dem ehemaligen Ortelsburg. Die Kleinstadt mit ihren 27.000 Einwohnern liegt am südwestlichen Ende Masurens, das historisch seinen Namen erst im 19. Jahrhundert erhielt und im Südosten des ehemaligen deutschen Ostpreußen lag. 600 Jahre deutsche Geschichte haben bis heute ihre Spuren hinterlassen, was man nicht nur daran erkennt, dass für viele Ortschaften nicht nur von deutschen Rentner-Touristen, die hier wehmütig auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wandeln, die alten deutschen Namen verwendet werden…

 

 

 
Von Szczytno aus geht es auf kleinen Straßen unserem Ziel entgegen: Ruciane-Nida. Eigentlich wollen wir ja nach Krutyn und es war abgesprochen, daß der Busfahrer uns an dem Abzweig dorthin absetzen sollte, aber der spricht weder Deutsch noch Englisch und mit unseren drei Brocken Polnisch können wir uns ihm nicht verständlich machen. Also bleibt nur, an Krutyn vorbei die 10 Kilometer weiter bis Ruciane-Nida fahren, wo wir uns gemeinsam mit unseren beiden deutschen Mitreisenden zwei Taxis suchen, die uns für 80 Zloty den Weg zurück nach Krutyn fahren, wo wir gegen 20.00 Uhr endlich in der Pension Habenda einlaufen…