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Masuren
Krutyn
Der lange Weg nach Krutyn -
barocke Gärten, altbackene Typen und ein altersschwaches Taxi   V
  Um 14.20 Uhr soll der Reisebus am Bahnhof abfahren, der uns nach Masuren bringt, der sogenannte »Masuren-Shuttle«. Zu diesem Zweck sollen wir uns um 14.10 Uhr in der Haupthalle es Bahnhofs an den internationalen Kassen einfinden, wo uns ein Herr Waszkiel mit einem Schild »Masuren-Transfer« empfangen werde. Es ist 10 nach 2: kein Schild, kein Herr Waszkiel. Dafür steht ein Stückchen rechts von uns eine Gruppe erkennbar deutscher Masurenreisender.: beige Zipp-Wanderhose, weiße Socken, Tagesrucksack und keiner unter 50. Wunderbar – mit denen fünf Stunden im Bus und der Tag ist versaut. Aber wo ist eigentlich unser Herr Waszkiel? Der taucht um ½ 3 in der klassischen Manier eines Neckermann-Reiseleiters auf und geht die Mitreisenden erst einmal einzeln anhand einer Namensliste durch. Aber dann die gute Nachricht: es gibt zwei Shuttle-Busse, einen großen und einen kleinen – und wir sitzen im kleinen Bus…

 

 

 

 

  Um kurz vor 3 sitzen endlich alle Mann im Bus, ist das Gepäck verstaut und es kann los gehen Richtung Masuren. Nachdem wir die Warschauer Häuserfluchten verlassen haben, biegt der Bus auf die Landstraße No. 7 ein und zuckelt mit 80 Sachen Richtung Olsztyn. Für uns heißt es dann erst einmal Durchatmen, denn wie wir erfahren, reisen nur zwei der Gruppe wie wir nach Krutyn. Der Rest ist auf der Suche nach seiner ostpreußischen Kindheit und macht auf den Spuren der eigenen Ahnen eine organisierte Fahrradtour rund um Nikolaiken. Bleibt zu hoffen, dass wir der Truppe dort nicht zufällig über den Weg laufen. Jetzt wird es aber erst mal Zeit für Olli und Jan, mal wieder die Würfel rollen zu lassen…