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Masuren
Krutyn
Der lange Weg nach Krutyn -
barocke Gärten, altbackene Typen und ein altersschwaches Taxi   IV
  Mit ein paar gut gekühlten Softdrinks lassen wir uns auf den Stufen des »Theater auf der Insel« nieder, einem kleinen Amphietheater, dessen Bühne auf einer winzigen Insel im See liegt, und genießen die warmen Sonnenstrahlen. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass wir uns nun aber langsam auf den Weg zum Bahnhof machen müssen, wenn wir unseren Bus nicht verpassen wollen. Wir verlassen den Lazienki-Park und gehen durch ein graues Wohngebiet hinüber zum Plac Konstytucij, einem Schaufenster stalinistischer Architektur. Riesige graue Häuserblöcke, deren Dächer bunte Leuchtreklamen erobert haben, säumen diesen ausladenden Platz, über den sich der Warschauer Verkehr schiebt und über den vier gigantische Kandelaber wachen.
 
  Wir folgen der breiten und schnurgerade verlaufenden Ulica Marszalkowska, an der mit Beneton, Douglas und Kentucky Fried Chicken längst alle internationalen Ladengeschäfte beheimatet sind, bis wir zum »Galeria Centrum« gelangen, jenem Einkaufszentrum, dass bereits zu kommunistischen Zeiten für die Warschauer als Inbegriff kapitalistischer Begehrlichkeiten galt. Wir lassen uns in einem der dahinter gelegenen Fastfood-Läden nieder und füllen unsere leeren Mägen mit Pommes, Burger und Cola, bevor wir um kurz vor 2 wieder dem Warschauer Zentralbahnhof entgegenstreben…