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Masuren
Warschau
Warschau – im Schatten
des Kulturpalasts   IV
  Aber mittlerweile sind wir so schon so weit gelaufen, haben wir die schicken Cafes so weit hinter uns gelassen, dass wir uns entschließen, geradewegs zum Hotel auf der anderen Seite der Weichsel durchzulaufen und dort unseren Morgenkaffee zu trinken – von Morgen kann eh schon keine Rede mehr sein. Also weiter! Wir überqueren die Swietokrzyski-Brücke und folgen dann nach rechts einer viel befahrenen Hauptstraße, bis wir auf ein ausrangiertes Fußballstadion treffen, auf dessen Rängen und rund herum hunderte, nein tausende kleiner Marktstände, Verkaufsbuden, ausrangierter Wohnwagen und kleiner Tische stehen, in denen alles verkauft wird, was nicht niet- und nagelfest ist. Wir befinden uns inmitten von Europas größtem Russenmarkt und hier gibt es wirklich alles, vom Nike-Shirt für 10,-- Zloty (das sind 2,50 €), über CDs und DVDs (natürlich alles voll legal), russische Orden und Militärmützen, bis hin zu Blumen und Gemüse. Hier verkauft jeder an jeden, Russen an Polen, Mongolen an Ukrainer, Polen an Kasachen – nur Touris treffen wir hier keine…