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Vlycho
  Unser letzter Tag unter Segeln – mit Volldampf zurück nach Vlycho  II
  Gegen 10.00 Uhr tauchen wir erfrischt und gut gelaunt wieder am Boot auf. Die Überfahrt mit dem Dinghi klappt denn auch direkt viel besser, als diese Nacht. Der Ami ist trotzdem bereits weg, so dass wir uns erst einmal ungestört unserem Frühstück widmen können, ohne uns das Genöhle unserer Nachbarn wegen der nächtlichen Ruhestörung anhören zu müssen. »Bevor wir uns auf den Rückweg nach Vlycho machen,« erklärt uns Sirko, »müssen wir erst noch Wasser und Sprit bunkern. Das machen wir heute früh am besten als erstes, denn der Wind kommt sowieso nicht vor 12.00 Uhr«. Im Moment deutet tatsächlich noch nichts auf Wind hin und so wollen wir den Vormittag dazu nutzen, uns noch ein wenig den Ort anzuschauen. Aber erst einmal heißt es, unter Deck »klar Schiff« zu machen…

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  Dann holen wir den Buganker ein, machen die Landleinen los und tuckern unter Motor zum gegenüberliegenden Kai, wo wir uns »römisch-katholisch« in eine enge Lücke zwischen zwei italienische Yachten quetschen und die Gangway ausbringen. Während Sirko nach dem Tankwart sucht, machen wir uns auf Erkundungstour. Fiskardo gilt als schönste Ortschaft der Insel Kefalonia, was maßgeblich daran liegt, dass der Ort von dem schweren Erdbeben, das im Jahre 1953 die Ionischen Inseln heimgesucht hat, kaum betroffen war. So geben die alten, gut gepflegten Häuser am Kai mit den davor liegenden Segelyachten eine hübsche Kulisse ab. In die kleinen bunten Fischerhäuser rund um die geschwungene Uferpromenade sind Tavernen, Souvenir- und Lebensmittelläden eingezogen, die dem Ort seinen idyllischen Charakter verleihen…