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Fiskardo
  Späte Fallwinde – durch die »Straße von Ithaka«   VII
  Viel zu schnell schon taucht vor uns die Ormos Phiskardo auf, das Nordostkap der Insel Kefallonia mit seinem malerischen gleichnamigen Fischerdorf. Mit Volldampf rauschen wir unter weißen Segeln auf die Bucht zu, drehen in der Bucht zum Aufschießer in den Wind und bergen die Segel – ein gekonntes Manöver nach einem tollen Segelnachmittag. Nun beginnt beim Drehen der Hafenrunde die Suche nach einem Liegeplatz für die Nacht. Am südlichen und westlichen Kai kann man anlegen, aber da ist schon alles voll. Der Pier der Fähre ist natürlich tabu, also bleibt nur das nördliche Ufer, wo die Landzunge vor den tückischen Fallwind schützt…

Das Ankermanöver gelingt trotz Seitenwind im ersten Anlauf. Der Anker fällt in der Mitte des Hafenbeckens bei einer Wassertiefe von acht Metern und mit rassiger Rückwärtsfahrt zwängen wir uns in eine Lücke zwischen eine holländische Charteryacht und einen stolzen 15-Meter-Katamaran. Der amerikanische Eigner des Kats blickt sichtlich besorgt, als er sieht, wie uns der Seitenwind gegen seine Bordwand drückt. Easy man – wir haben alles im Griff und liegen schon bald gut abgefendert neben dem Ami, während Olli und Henri ins Dingi springen und die Landleinen ausbringen…

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