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Fiskardo
  Späte Fallwinde – durch die »Straße von Ithaka«   III
  Die Südküste von Kefallonia wird von langen, rötlich gefärbten Sandstränden und niedrigen weißen Kalkfelsen dominiert. Hier verstreuen sich auch ein paar Hotelanlagen, bunte Sonnenschirme prägen das Küstenbild und auf dem Wasser dröhnen bereits die Motoren der ersten Jetskis und PS-starker Motorboote, die schwere Gleitschirme hinter sich herschleppen. Kein Wunder, denn es ist schon wieder hochsommerlich heiß, die Sonne brennt und auch uns gelüstet es nach einem Sprung ins kühle Nass. Mittlerweile sind wir auch schon drei Stunden unterwegs, haben längst den Leuchtturm von Liakas passiert, und halten nun auf die Küste mit einem lang gezogenen Strand zu, vor dem wir in respektvollem Abstand zu den die Wasserlinie durchbrechenden Felsen vor Anker gehen. Und dann heißt es: alle Mann in die Badehosen und ab ins Wasser…

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  Damit ist der sportive Teil des Tages aber vorerst auch erst einmal geschafft. Während Jürgen sich noch den Resten unseres Mittagessens widmet, holen wir bereits den Buganker ein, und halten mit Kurs 125 Grad auf das Kap Mounta, den Südostzipfel von Kefallonia zu. Aber leider müssen wir wieder motoren. Wie auch gestern schon, lohnt es sich angesichts einem lauen Lüftchen von vielleicht einem Beaufort nicht, die Segel hochzuziehen, bleibt uns wieder nichts anderes übrig, als uns dem Geknatter unseres Dieselmotors auszusetzen, wollen wir denn unser heutiges Tagesziel, den Hafen von Fiskardo, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen…