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Kefallonia
  Flaute – der lange Weg
nach Kefallonia  VI
  Wir umrunden das Kap und fahren in die lagunenartige Ormos Argostoliou ein. Der Blick hängt am Tiefenmesser, denn die Bucht zeichnet sich durch ihre Untiefen aus und da ist Vorsicht geboten. Der Wind steht optimal, so dass wir unter vollen Segeln die grüne Leuchtboje an Steuerbord liegen lassen und auf den Hafen von Argostoli zuhalten. Hinter dem Fähranleger fällt der hervorspringende Zollpier mit dem Hafenamt ins Auge, hinter dem wir festmachen wollen. »Dort liegen wir wind- und schwellgeschützt direkt am Kai,« klärt uns unser Skipper über unseren geplanten Liegeplatz auf. Der ist auch frei, aber es gibt zwei Probleme: Der Platz zum Manövrieren ist eng, weil direkt daneben eine englische 25-Meter-Angeber-Motoryacht liegt und außerdem liegt der Kai direkt an der viel befahrenen Uferstraße…

 

Unser erstes Anlegemanöver misslingt. Die Heckleine ist fest, aber bevor wir Franky die Bugleine zuwerfen können, drückt der Wind unseren Langkieler mit seinen 11 Tonnen vom Pier weg und wir müssen noch einmal neu anlaufen. Auch diesmal kriegen wir wieder ablandigen Seitenwind, aber mit vereinten Kräften schaffen wir es, die Bugleine um den Poller zu bringen. Geschafft – die »Noah« ist fest vertäut und wir reißen das erste Anlegebier auf…