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Lefkas
  Lefkas –
die »Noah« sticht in See  VII
  »Zunächst müssen wir gleich noch Einkaufen gehen und die Lebensmittel verstauen. Aber dann können wir auch schon losfahren,« schlägt uns Sirko vor. Na klar, Segel setzen und ab, zumal der Liegeplatz hier in Vlycho direkt an der Straße alles andere als lauschig ist. Nachdem Jürgen das letzte Stück Pizza verputzt hat, gehen wir also erst einmal Proviant bunkern. Direkt gegenüber unserem Liegeplatz befindet sich ein kleiner Lebensmittelladen, der von zwei Griechen betrieben wird: dem alten Spiros und seinem Sohn Nixos…

Die Beiden sind ja wohl gerade Uderzos »Asterix bei den Griechen« entsprungen. Der alte Spiros sitzt in Schlappen und einem speckigen Feinripp-Unterhemd hinter der Kasse, während sein Sohn Nixos uns erst einmal fünf Brandy-Becher entgegenstreckt. »Welcome to Vlycho« begrüßen uns die Beiden, während wir den selbstgebrannten »Blindmacher« hinunterstürzen. Dann wird eingekauft. Obst und Gemüse, Marmelade und Nutella, Wurst und Käse und vor allem gekühlte Getränke. »Die Mineralwasserflaschen habe ich vorbestellt, die sind gefroren, so unterstützen sie den Kühlschrank, denn der läuft nur, wenn wir motoren", erklärt uns Sirko, während Franky bereits mit gezücktem Portemonnaie an Spiros’ Kasse steht. Nixos rechnet derweil auf einem pappigen Zettel allerlei Zahlen zusammen. Um 95,00 € ärmer, aber dafür mit Bierpaletten, Wasserflaschen und zahlreichen Plastiktüten bepackt, verlassen wir Spiros Laden in dem Bewusstsein, dass sich griechische Taxifahrer gar nicht so sehr von ihren Kaufmannskollegen unterscheiden…