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Athen
  Athen –
auf dem Gipfel der Götter  VII
  Der prachtvollste Tempel der Akropolis ist indes der Parthenon, der im 5 Jh. v. Chr. errichtet wurde und in dem einst eine 12 m hohe Statue der Stadtgöttin Athena aus Gold und Elfenbein stand. Das Bild des Tempels wird von den 15 m hohen dorischen Säulen geprägt, die einstmals das heute nicht mehr vorhandene Dach des Tempels getragen haben. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte der Parthenon durch Umbauarbeiten und Unglücke mehrmals sein Erscheinungsbild. Das größte Unglück ereignete sich 1687, als der damals als Munitionslager umfunktionierte Tempel während einer Belagerung der Akropolis von einer Bombe getroffen wurde, deren Spuren noch heute zu erkennen sind. Vielleicht ein Grund dafür, dass auch an dem Parthenon an allen Ecken und Enden gebohrt und gebastelt wird…

  Dem Parthenon gegenüber liegt das zweite Highlight der Akropolis: das Erechteion. Der bemerkenswerte Tempel ist gleich mehreren Göttern geweiht und ein in vieler Hinsicht bemerkenswerter Bau. So ist sein Erscheinungsbild von jeder Seite anders. Von Osten betrachtet gleicht es einem Ionischen Tempel, von Norden blickt man auf eine mit sechs Säulen bestückte Vorhalle, doch am besten gefällt uns der Anblick der südlichen Seite, wo die Karyatiden, sechs Statuen junger Mädchen, das Dach der Vorhalle tragen…