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Athen
  Athen –
auf dem Gipfel der Götter  II
Wir fahren bis zum Omonia-Platz, einer der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben Athens, in dessen Nähe unser Hotel liegen soll. Als wir aus der kühlen, sauberen und modern gestalteten U-Bahn-Station ans Tageslicht treten, werden wir erst einmal mit dem typischen Athener Chaos konfrontiert. Hier herrscht Krieg! Wir befinden uns inmitten einer brodelnder Suppe hupender und lärmender Autos. Es ist laut, hektisch, stickig heiß und dreckig und es scheint, als wolle Athen zur Begrüßung alle unsere Vorurteile auf einmal bestätigen. Übermüdet und genervt trotten wir durch die engen Nebenstraßen, vorbei an hässlichen grauen Betonklötzen, an deren Fassaden kühlschrankgroße Klimaanlagen kleben, aus denen auf uns herabtröpfelt, während wir auf der Suche nach dem Amaryllis-Hotel sind. Das finden wir denn auch ohne größere Probleme in der Odos Veranzerou, jedoch findet der Rezeptionist für uns keine Buchung. Franky spürt unsere eisigen Blicke in seinem Kreuz. Doch das Problem ist bald gelöst. Es gibt noch ein zweites Amaryllis-Hotel, nur drei Straßen weiter. Also nochmals die Rucksäcke geschultert und nach draußen in den Athener Lärm…

 

 

  Zehn Minuten später stehen wir schließlich im richtigen Hotel. Mit einem freundlichen Lächeln hakt der Hotelier unsere Namen auf seiner Liste ab und drückt Frank unsere Zimmerschlüssel in die Hand. Der strahlt – Glück gehabt, Junge! Die Zimmer sind einfach, aber sauber und wenn man die Fenster geschlossen lässt, was dank vorhandener Klimaanlage möglich ist, dann bleibt auch der Straßenlärm draußen. Mittlerweile ist es zwölf Uhr mittags, die Temperatur kratzt an der 30-Grad-Marke und wir entschließen uns, vor unserer Stadterkundung das zu machen, was alle Südländer während der Mittagszeit tun: Siesta halten…