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Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Rio Vero
  Rio Vero – der lange Marsch
nach Alquezar   VI
  Dann geht es plötzlich nicht mehr weiter. Vor uns liegen zwei große Felsen, die einen schmalen Korridor bilden, mit einem dritten darüber als Dach. Der Rio Vero fließt einfach drunter durch, aber wir? Der Durchgang, jedenfalls das, was man sehen kann, ist so eng, dass es unmöglich scheint, mit dem Helm durchzupassen. Bleibt nur Tauchen, bedeutet uns Emilio, und weg ist er. Durch das trübe Wasser ist nichts zu sehen als Dunkelheit. Keine Ahnung wie lange und wie weit man überhaupt tauchen muss, um auf der anderen Seite des Felsen anzukommen. Also Helm ab zum Gebet, dreimal tief einatmen, Luft anhalten und los geht’s…

Drei, vier Schwimmzüge unter Wasser, dann spüren wir bereits Emilios Griff, der uns an der Kapuze des Neoprenanzuges packt und in’s Licht zieht. Einer nach dem anderen taucht unter dem Felsen hervor, prustend und froh, dass es doch nur zwei, drei Meter zu tauchen gewesen sind. Nur Barbara tut sich schwer. Sie nimmt vier oder fünf Anläufe, schreckt immer wieder zurück. Aber es gibt keinen anderen Weg und so muss auch sie schließlich in den sauren Apfel beißen und tauchen, während auf der anderen Seite Emilio bereits seine zweite Zigarette raucht und wartet…