zur Startseite
Home

Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Rio Vero
  Rio Vero – der lange Marsch
nach Alquezar   IV

Statt dessen wenden wir uns dem oberen Schluchteneingang des Rio Vero zu. Wir überqueren das Stauwehr, über das sich der Fluss ergießt und steigen dann in den eigentlichen Canyon ein. Den ersten Kilometer ist das Flussbett breit und flach. Wir können laufen. Trotzdem ist jeder Schritt ein Tasten, denn anders als in den vergangenen Tagen ist das Wasser durch die Regenfälle der letzten Tage heute ausgenommen trüb und so kann man die Kiesel und Steinbrocken im Wasser so gut wie nicht erkennen…

Trotzdem bleibt ausreichend Zeit, die lichtdurchflutete Felsenlandschaft des Canyon zu bewundern. Die sengende spanische Sonne bringt den Sandstein um uns herum in so satten Gelb- und Rottönen zum Leuchten, als ob die Farben direkt aus dem Gestein kommen würden. Wir sind umgeben von bis zu 60 Meter auskragenden Felsüberhänge und hohen, mit Höhlen durchsetzten Felswänden, wo man heute noch Malereien ihrer prähistorischen Bewohner sehen kann. Barbara erklärt uns, dass die UNESCO zum Schutz dieser kulturhistorisch einmaligen Höhlen- und Felsmalereien den Kulturpark Río Vero ins Leben gerufen und ihn als Weltkulturerbe eingestuft hat…