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Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Rio Vero
  Rio Vero – der lange Marsch
nach Alquezar   III
  Das Ziel ist erreicht. Vor uns biegt Emilio in einen rechts der Straße gelegenen Parkplatz ein und auch Dirk schafft es, den Bully dort einzulenken, ohne dass wir zuvor mit quietschenden Reifen doch noch in die Schlucht stürzen – nichts wie raus aus dem Seelenverkäufer! Hier wird denn auch nicht lange gefackelt, denn wir sind sowieso schon spät dran und Emilio drängt zum Aufbruch. Gar nicht so einfach, bei der großen Gruppe, die wir heute sind. Neben den bekannten Gesichtern der Morins und unserer beiden Schweizer Marco und Nadja, Dirk nicht vergessend, hat sich uns heute eine weitere Gruppe Franzosen angeschlossen, ein Vater mit seinen drei Mädels, der im Canyon Videoaufnahmen machen möchte. Und außerdem ist auch Barbara höchstselbst dabei, die nach drei Jahren Abstinenz wieder ihre erste Canyoningtour machen möchte…
Schließlich sind alle soweit. Emilio eilt in dem uns schon vertrauten Stechschritt voran, hinunter zum Flussbett des Rio Vero, der breit von Osten daherkommt. Die Mittagssonne steht schon voll am Himmel und brennt erbarmungslos auf unsere Schultern herunter. »Una Fuente« sagt Emilio plötzlich, als wir den Fluss erreichen und deutet auf einen Stein, unter dem frisches Quellwasser hervorsprudelt. Vor uns liegt eine der zahlreichen Frischwasserquellen der Sierra de Guara, an denen man seine Wasserflaschen auffüllen kann, wenn man denn mag und ein gewisses Grundvertrauen in die Verträglichkeit des Wassers mitbringt. Aber unsere Mägen sind nach gestern Abend sowieso noch etwas angegriffen, also lassen wir das lieber…