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Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Peonera
  Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch   VII
 

Und dann die Sprünge. Jetzt wird uns klar, was Marco unter »springen« versteht. Ein Sprung ist höher als der andere. Drei Meter, fünf, acht und schließlich geht es zehn Meter über einen Überhang hinunter in die nur drei Meter breite Schlucht. Als wir die Wasseroberfläche durchbrechen fühlt das sich an, als würden wir auf einem Türblatt landen, so einen Schlag tut es. Soll noch einer sagen, Wasser hätte keine Balken. Aber das dicke Ende soll ja noch kommen…

Schließlich öffnet sich der schmale Canyon und vor uns liegt ein schmaler Kieselstrand. Unser Rastplatz. . Eine wunderbare Schlucht um uns herum. Hohe Felswände. Rötlich oder sandfarben mit schöner Maserung, glatt und glänzend. Andere rissig und rau mit Vorsprüngen und bizarren Verformungen, zum Teil mit Gräsern und dünnen Bäumchen bewachsen. Die Pause verbringen wir mit belegten Broten, Reissalat und Apfelsinen. Die meisten haben die dicken Neoprenjacken ausgezogen, liegen auf der Sandbank in der Sonne. Emilio raucht und Henri pflegt seine lädierten Rippen. Er war in den Stromschnellen einen Augenblick unaufmerksam und hat sich an einem Felsen eine schmerzhafte Rippenprellung zugezogen. Unser erster Verletzter…