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Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Peonera
  Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch   I
Der Morgen beginnt mit einem leichten Ziehen in den Waden, das sich beim Aufstehen auch in die übrigen Körperpartien erstreckt. Muskelkater! Kein Wunder, nach der gestrigen Marathontour. Dagegen hilft nur eine warme Dusche und ein eiserner Wille, den heutigen Canyon zu bestehen. Nix für Weicheier eben…

Barbaras Frühstück bringt uns schon wieder auf Trapp und auf der Terrasse treffen wir auch unsere neuen Canyoningführer: Emilio und Marco. Beide kommen aus Andorra, aber während Marco so Mitte 30 sein dürfte und gestern Abend die zwei Stunden aus Andorra angefahren gekommen ist, ist Emilio irgendwo in den Fünfzigern, aber drahtig wie eine spanische Bergziege und lebt den Sommer über in einem Wohnwagen auf einem nahegelegenen Campingplatz. Und noch etwas unterscheidet die Beiden: Marco spricht perfekt Deutsch und Emilio nicht…
  Nach dem Frühstück geht’s hinunter zum Zelt, in dem die Neoprenanzüge hängen und wo sich auch unsere Ausrüstung vom ersten Tag noch befinden müsste. Marco erklärt uns, dass wir heute keine Gurte benötigen, da sich alle Steilstücke springen lassen und wir uns deshalb nicht abseilen müssen. Nur wie hoch die Sprungstellen sind, das verrät er nicht…