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Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Otin
  Otin –
das verlassene Ziegendorf   V
  Nach etwa 30 Minuten haben wir es endlich geschafft. Der Weg führt nun in den eigentlichen Canyon hinein. Wir verlassen das Gebiet der Kletterer und betreten nun die ganz eigene, verwunschene Welt des Canyons, durch die sich das schmale Flussband zieht. Kurz darauf endet plötzlich der Fluss. Er verschwindet einfach in der Felswand. Das muß die Quelle sein, von der uns Barbara erzählt hat und an der wir unsere Wasserflaschen auffüllen sollen. Kleine Käfer, Wasserpflanzen – das Wasser ist bestimmt sauber und feste Nahrung gibt’s auch gleich mit. Montezuma läßt grüßen. Wir beschließen, dass wir eigentlich genügend Wasser dabei haben und lassen das mit der Quelle mal lieber…
  Vor uns liegt nun eine lichtdurchflutete Felsenlandschaft, in der wir in den nächsten sechs Stunden keiner weiteren Menschenseele mehr begegnen werden. Der Mascun ist hier jetzt auch nicht mehr so eng, die Felswände stehen viel weiter auseinander. Außerdem ist der Canyon von nun ab gespickt mit herrlichen bizarren Felsformationen, die Wind und Wasser in Jahrmillionen in diese karstige Landschaft und den kargen Sandstein geschliffen haben…