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Sierra
de Guara
8. Tourpunkt: Rio Vero – der lange Marsch nach Alquezar 9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen 7. Tourpunkt: Canyon Oscuros del Balces – die dunkle Seite des Rio Isuala 6. Tourpunkt: Canyon Mascun – nur die Wand zählt 1. Tourpunkt: Barcelona – »Rumble at the Rambles« 2. Tourpunkt: Bierge – eine Casa, eine Fiesta und der Camera-Blues Unter Geiern – In den Schluchten der Sierra de Guara 3. Tourpunkt: Canyon Formiga – in der Schlucht der Geier 4. Tourpunkt: Otin – das verlassene Ziegendorf 5. Tourpunkt: Canyon Peonera – nur die Härtesten kommen durch
9. Tourpunkt: Girona – Abschied mit Hindernissen
Otin
  Otin –
das verlassene Ziegendorf   II
  Gegen 10 Uhr sind wir so weit. Barbara hat uns den Weg erklärt und eine Wanderkarte in die Hand gedrückt. Der Einstieg in den Canyon sei etwas schwierig zu finden, aber von da ab sei der Weg gut gekennzeichnet. Na denn?! Barbara drückt uns die Schlüssel für den Bully in die Hand, Jürgen schwingt sich hinter’s Lenkrad und los geht’s…

Wir nehmen die Straße nach Rondellar, einem kleinen Ort am Ende eines langgezogenen Tals, an welchem der Canyon Mascun mit dem Gorgas Negras zusammentrifft. Kurvig schlängelt sich die Straße die etwa 15 Kilometer daher und Jürgen hat alle Hände voll zu tun, ohne Profil auf den Reifen und mit abgelutschten Bremsen den Bully auf dem schmalen Asphaltband zu halten. Schließlich erblicken wir vor uns das Dorf, das hoch oben auf einem Felssporn liegt. So richtig einsam und verlassen ist das hier aber nicht, wie wir an den doch zahlreichen Campingplätzen und den am Ortseingang geparkten Autos erkennen. Wir sollen durch den Ort zur Kirche fahren und dort den Wagen abstellen, hat uns Barbara geraten, das sei ein Geheimtip. Gesagt, getan. Jürgen zwängt den Bully durch die Engstellen der dicht zusammenstehenden Häuser und dann haben wir’s geschafft…