Im ewigen Eis des Cevedale – Auf 4.000 Meter Aug’ in Aug’ mit dem Ötzi 1. Tourpunkt: Ötzi – wir kommen! zur Startseite 2. Tourpunkt: Unser erster 3.000er: die Schöntaufspitze 3. Tourpunkt: Besteigung der Madritschspitze 5. Tourpunkt: Dünne Luft: Auf dem Gipfel des Monte Cevedale 6. Tourpunkt: Im Reich der Murmeltiere: Auf der Marmotta 7. Tourpunkt: Wildes Wasser – Rafting auf der Passer 4. Tourpunkt: Zwischen Gletschern und Kanonen: der Aufstieg zur Casatihütte
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Marmotta
  Im Reich der Murmeltiere:
Auf der Marmotta  IV

 

…und gegen 12.00 Uhr taucht vor uns wieder die Marteller Hütte auf, an der Franky schon auf uns wartet…

Ein kurzer Stop, ein letztes Bier, die Rucksäcke geschultert und weiter geht’s, hinab zur Zufallhütte. Wir folgen dem ausgetretenen Wanderweg, auf dem uns die Wochenendetouristen in Turnschuhen und Badelatschen begegnen – ganz auf Bergwelt eingestellt eben – hinunter ins Tal, durch das rauschend der Plimabach fließt. Wir haben die Gletscherwelt des Cevedale mit ihrem Schnee und Eis endgültig verlassen und befinden uns wieder in dem lieblichen Martelltal mit seinen blühenden Bergwiesen. Dann überqueren wir den Plimabach und stoßen auf die 1891 bis 1893 errichtete Schutzmauer, die das Martelltal und seine Bewohner vor plötzlichen Ausbrüchen der Gletscherseen und Überflutungen schützen sollte. Der Schutz ist nur bedingt gegeben – zuletzt wurde das Tal 1987 vom Hochwasser verwüstet…

Wir überqueren die aus übereinander geschichteten Felsblöcken errichtete Schutzmauer und erreichen kurz darauf die Zufallhütte. Welch ein Zufall – unser Restgepäck ist tatsächlich noch da…

Unsere Tourenwoche durch die Bergwelt des Martelltals geht zuende. Ein letzter Blick zurück, dann steigen wir zum Parkplatz ab, wo mit einiger Verspätung auch unser Taxi eintrifft, das uns zurück nach Goldrain bringt. Hier heißt Abschied nehmen von Robert, der uns eine Woche lang »ertragen« mußte und uns sicher über die Gletscher geführt hat – Hurra, wir leben noch…

Dann geht’s hinein in den Bus und zurück nach Meran, wo wir im Gasthof Rainer Quartier beziehen. Dusche, frische Klamotten, soweit noch vorhanden und ab in den Biergarten des Gasthofes, wo wir – mit Sepp Maier nebst Gattin am Nachbartisch – festlich dinieren. Dann geht’s hinein ins Mernaner Nachtleben – und das ist erst dann zuende, wenn wir es sagen…

 

Martelltal