1. Tourpunkt: Dracula – wir kommen! Auf Draculas Spuren – Mit einem Floß durch die Karpaten 2. Tourpunkt: Herrmannstadt – von Sachsen und Zigeunern 3. Tourpunkt: Floßbau leicht gemacht 5. Tourpunkt: Auf dem Gipfel der Cozia 6. Tourpunkt: …zurück in die Zivilisation!! zur Startseite
4. Tourpunkt: Mit der Vaseline durch die Karpaten
Flußfahrt
 
Mit der Vaseline
durch die Karpaten…  VI

Vor uns tauchen die Gipfel des Cozia-Gebirges auf und eine halbe Stunde später sind an der Staumauer, die einmal zu einem der vielen rumänischen Elektrizitätwerke gehören soll, das hier entstehen soll…

Als am linken Uferrand Schorsch und der blaue Trabbi auftauchen wissen wir, dass wir das Ziel unserer Floßreise durch die Karpaten erreicht haben. Nun heißt es abladen und Abschied nehmen von unserer »Vaseline«, den Flößern und dem Olt. Schorsch hat schon ein warmes Essen vorbereitet, das in einem großen Topf auf dem Lagerfeuer steht. Dann wird das Gepäck im Trabbi verstaut und zu Fuß geht es zur Nationalstraße. Noch einmal überqueren wir auf einer Brücke den Olt, während tief unter uns die Flößer die »Vaseline« bereits in ihre Einzelteile zerlegen. Ein letztes Mal stimmen wir mit den Flößern den »Vaseline«-Song an, der aus vielen Kehlen durch das Olttal schallt…

   
An der Hochstraße versuchen wir einen Lkw zu stoppen, der uns die nächsten zwanzig Kilometer bis zu unserem heutigen Lagerplatz mitnehmen soll. Es dauert keine zehn Minuten, da hält ein blauer Laster, dessen Fahrer offensichtlich ein Geschäft wittert. Die Plane wird geöffnet und es heißt Aufsitzen. Und schon zuckeln wir über die Straße, immer in der Sorge, dass wir von der Polizei angehalten werden, denn so ganz legal ist die Mitnahme von Trampern auf der Ladefläche wohl nicht…

Mittlerweile ist es 20.00 Uhr und bereits dunkel, als der Lkw an einem Rastplatz hält und uns absitzen lässt. Der Lagerplatz liegt auf der anderen Seite des Turnu-Stausees, den es auf der Staumauer zu überqueren gilt und nach 20 Minuten Fußmarsch sind wir endlich da. Ein langer Tag nähert sich dem Ende. Zelte aufbauen, noch ein Bierchen und dann geht’s ab in die Schlafsäcke – Gute Nacht!
 
     
     
     
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